Rheinisches Ärzteblatt / Heft 2 / 2026 5 Mehr Mut zur Prävention Heft 2 • Februar 2026 Meinung Ein wichtiger erster Schritt Seite 3 Magazin Seite 6 bis 10 Psychisch Kranke: Neue Meldepflichten in Hessen in der Kritik · Vor 50 Jahren · Ärzte zunehmend Opfer von Gewalt · Für mehr Krisenresilienz · Kammer Online · Transplantationszentren: Keine Anzeichen für Manipulationen · NRW: Neuer Krankenhausplan vollständig umgesetzt · Studium und Berufseinstieg Thema Mehr Mut zur Prävention Seite 12 Spezial Großer Leidensdruck Seite 14 Gesundheits- und Sozialpolitik Nachwuchsgewinnung: „Deine Praxis. Dein Freiraum.“ Seite 18 Praxis Ausfallhonorar bei nicht wahrgenommenen Behandlungsterminen – Folge 151 der Reihe „Arzt und Recht“ Seite 19 Forum Ärztliche Weiterbildung: Neue Strukturen, neue Herausforderungen Seite 20 Die übersehenen HIV-Patienten Seite 21 Tagungen und Kurse Seite 23 Wissenschaft und Fortbildung Fehlerhafte Augenuntersuchung bei der U3 bis U5: Retinoblastom zu spät erkannt – Folge 149 der Reihe „Aus der Arbeit der Gutachterkommission“ Seite 24 Fortbildungsveranstaltungen der Ärztlichen Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung in Nordrhein Seite 26 RÄ Regional Seite 31 An Rhein und Ruhr Seite 34 Kulturspiegel Krieg den Kriegen Seite 35 Amtliche Bekanntmachungen Seite 36 Amtliche Bekanntmachungen der Ärztekammer Nordrhein auf www.aekno.de Amtliche Bekanntmachungen der KV Nordrhein auf www.kvno.de Impressum Seite 37 Mein Beruf „Mindestens zehn Prozent aller Erkrankungen basieren auf einer genetischen Grundlage“ Seite 43 Titelgestaltung: Eberhard Wolf Grafik: toxawww/istockphoto.com Großer Leidensdruck Seit 2011 ist die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland in einem rechtlich eng umrissenen Rahmen erlaubt. In Berichten von Paaren, die das Verfahren in Anspruch nehmen wollen, zeigt sich deren Leidensdruck. Die übersehenen HIV-Patienten Bei mehr als einem Drittel der neu mit HIV infizierten Patienten wird das Virus erst in einem sehr späten Stadium der Erkrankung festgestellt. Oftmals treffen diese Spätdiagnosen vermeintlich untypische Patientengruppen. Bei etwa vier von zehn Todesfällen in Deutschland spielen Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel eine Schlüsselrolle. Das geht aus dem Public Health Index des AOK-Bundesverbandes und des Deutschen Krebsforschungszentrums hervor. Gefragt ist politische Entschlossenheit.
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