Rheinisches Ärzteblatt 02/2026

Magazin 8 Rheinisches Ärzteblatt / Heft 2 / 2026 Online-Fortbildungen Mehr Flexibilität beim Lernen ter, in dem wissenswerte Informationen bereitgestellt werden, die bei der anschließenden Beantwortung des Fragenkatalogs hilfreich sein können. Der jeweilige Fragenkatalog erscheint mit einem Klick auf die deutlich gekennzeichnete Schaltfläche „Teilnehmen“. Die Fortbildung „Verantwortung als Weiterbilder“ ist eine Pflichtfortbildung, die jeder Weiterbilder absolvieren muss. Aktuell ist diese Online-Fortbildung bis Ende des Jahres aktiv und mit einem CME-Punkt anerkannt. Die medizinische Fortbildung aus der Reihe „Zertifizierte Kasuistik“ steht interessierten Ärztinnen und Ärzte bis 26. Februar 2026 zur Verfügung und ist mit zwei CME-Punkten anerkannt. Beide Fortbildungen stellt die Ärztekammer Nordrhein kostenfrei zur Verfügung. Fragen und Anregungen sowie Kritik und Lob zum Internetangebot der Ärztekammer Nordrhein senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse onlineredaktion@aekno.de. bre Im Februar dieses Jahres stehen auf der Homepage der Ärztekammer Nordrhein www.aekno.de zwei Fortbildungen online zur Verfügung, die ortsunabhängig und jederzeit absolviert werden können. Voraussetzung ist lediglich eine stabile WLANVerbindung und ein internetfähiges Endgerät wie Computer, Tablet oder Smartphone. Die OnlineFortbildungen „Verantwortung für Weiterbilder“ und die aktuelle Folge 87 der Reihe „Zertifizierte Kasuistik“ finden sich nach dem Einloggen auf dem zuvor eingerichteten Benutzerprofil auf der Homepage unter www.aekno.de/cme und dem Stichwort „Aktuelle Fortbildungen“. In Übersichtskästen ist erläutert, wie lange die jeweilige Fortbildung zur Verfügung steht. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Ausführliche Informationen“ öffnet sich ein separates BrowserfensOb Cyberangriff, Naturkatastrophe oder Krieg: Das Gesundheitssystem müsse sich noch besser auf Krisensituationen vorbereiten. Das hat die 33. Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen Ende 2025 bei ihrer Tagung in Münster gefordert. Alle Akteure der Versorgung müssten sich mit einrichtungsspezifischen Notfall- und Krisenplänen auf mögliche Krisenszenarien vorbereiten sowie diese regelmäßig erproben und weiterentwickeln, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der maßgeblichen Verbände und Institutionen des NRW-Gesundheitswesens. Zugleich müsse das Gesundheitswesen noch verzahnter mit der Feuerwehr, den anerkannten Hilfsorganisationen, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr zusammenarbeiten. Das Gesundheitspersonal müsse regelmäßig geschult werden. Auch in der Bevölkerung müsse das Bewusstsein für potenzielle Krisen geschärft sowie das Wissen über Abläufe in Notfallsituationen ausgebaut werden, damit die Menschen sich und anderen helfen könnten. Gewappnet für den Krisenfall? Die Landesgesundheitskonferenz hat Handlungsempfehlungen vorgelegt, um die Krisenvorsorge in der Gesundheitsversorgung weiter zu stärken. Foto: gpointstudio/istockphoto.com Landesgesundheitskonferenz 2025 Für mehr Krisenresilienz Hausarztpraxen Land fördert Gründung Die NRW-Landesregierung stellt im Jahr 2026 für ihr „Hausarztaktionsprogramm“ zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum 3,5 Millionen Euro bereit – eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Gefördert werden sollen insbesondere Maßnahmen in Kommunen mit weniger als 30.000 Einwohnern, in denen die hausärztliche Versorgung gefährdet ist. Förderfähig sind etwa die Übernahme oder Gründung einer Hausarztpraxis sowie die Errichtung von Lehrpraxen, in denen Medizinstudierende einen Einblick in die hausärztliche Tätigkeit bekommen. tg Krankenhäuser Schlechte Wirtschaftslage Die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser ist schlecht. Das zeigt das aktuelle Krankenhaus-Barometer, eine jährlich vom Deutschen Krankenhausinstitut durchgeführte Repräsentativbefragung. Demnach schlossen zwei Drittel der Allgemeinkrankenhäuser das Jahr 2024 mit einem Verlust ab; der Anteil war damit noch einmal um fünf Prozentpunkte höher als im Jahr zuvor. Zudem sorgt die anstehende Krankenhausreform für Unruhe; viele Krankenhäuser beklagten eine fehlende Planungssicherheit. Zum Zeitpunkt der Befragung Mitte 2025 erwarteten 44 Prozent der Krankenhäuser für 2026 eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation, wohingegen der entsprechende Vorjahreswert noch deutlich höher bei 65 Prozent lag. tg „Auch vor dem Hintergrund der neuen geopolitischen Lage infolge des russischen Angriffskrieges müssen wir die Krisenvorsorge des Gesundheitssystems mit Nachdruck weiter vorantreiben“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Hierfür liefere die Landesgesundheitskonferenz wichtige Impulse. HK

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