Rheinisches Ärzteblatt 04/2025

Magazin 8 Rheinisches Ärzteblatt / Heft 4 / 2025 Kammerbeitrag Zweiter Chatbot bietet Besuchern seine Hilfe an für die Textausgabe. Der Chatbot auf der Seite des Kammerbeitrags ist eine Möglichkeit, sich rasch auf den Seiten und in den Unterrubriken über die Beitragsordnung der Ärztekammer Nordrhein, die Beitragstabelle und das Stichwortverzeichnis mit wichtigen Hinweisen rund um die Einstufung zum jährlichen Kammerbeitrag zu informieren. Das System speichert keine personenbezogenen Daten, für statistische Zwecke wird allerdings jeder Zugriff registriert. Der Chatbot findet sich unter www. aekno.de/aerztekammer/kammerbeitrag. Fragen und Anregungen sowie Kritik und Lob zum Internetangebot der Ärztekammer Nordrhein senden Sie bitte an die E-Mail-­ Adresse onlineredaktion@aekno.de. bre „Hallo, wie kann ich Ihnen helfen?“ lautet die Begrüßung, die als Sprechblase seit wenigen Wochen in der Rubrik „Kammerbeitrag“ auf der Homepage der Ärztekammer Nordrhein www.aekno.de erscheint. Daneben schwebt in einem Kreis das Logo der Kammer. Dahinter verbirgt sich ein Chatbot, wie er bereits seit rund einem Jahr in der Rubrik Weiterbildung eingesetzt wird (www.aekno. de/weiterbildung). Als Chatbot wird ein textbasiertes Dialogsystem bezeichnet, mit dem Besucherinnen und Besucher in natürlicher Sprache kommunizieren können. Der Bot hat ein Feld für die Texteingabe und einen Bereich Die gesetzlichen Krankenkassen verzeichneten im Jahr 2024 ein Defizit von rund 6,2 Milliarden Euro. Den Einnahmen in Höhe von 320,6 Milliarden Euro standen Ausgaben in Höhe von 326,8 Milliarden Euro gegenüber. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Leistungsausgaben um 8,1 Prozent bei einer Zunahme der Versichertenzahlen von 0,3 Prozent, die Verwaltungskosten reduzierten sich um 0,6 Prozent; in absoluten Zahlen legten die Leistungsausgaben um 23,3 Milliarden Euro zu. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen zum Jahresende 2024 nur noch 2,1 Milliarden Euro und entsprachen damit nicht einmal mehr der Hälfte der gesetzlich vorgegebenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben. Bei den Aufwendungen für ambulante ärztliche Behandlungen gab es einen Anstieg von 6,3 Prozent. Stark überdurchschnittlich wuchsen dabei die Ausgaben für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung durch Vertragsärzte und im Krankenhaus (+24,7 Prozent), die hausarztzentrierte Versorgung (+11,2 Prozent), die ärztliche Behandlung in Hochschulambulanzen (+10,7 Prozent), die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (+16,7 Prozent) sowie die Ausgaben für ärztliche Leistungen im Rahmen der integrierten Versorgung Die Krankenkassen verzeichneten 2024 ein Defizit von rund 6,2 Milliarden Euro. Die Finanzreserven entsprachen nicht einmal mehr der Hälfte der gesetzlich vorgegebenen Mindestreserve. Foto: Stockfotos-MG/stock.adobe.com Krankenkassen Hohes Defizit im Jahr 2024 Telemedizin Vereinbarung über Videosprechstunden Mit einer Vereinbarung über Videosprechstunden wollen Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband die Qualität der telemedizinischen Versorgung stärken. So sollen Videosprechstunden vorrangig zwischen Vertragsärzten und Patienten in räumlicher Nähe stattfinden, um eine engere Anbindung an die ambulante Versorgung zu ermöglichen. Wenn ein Versorgungsbedarf nicht über die Videosprechstunde abgedeckt werden kann, soll durch die Vermittlung eines zeitnahen Präsenztermins in einer Praxis eine Anschlussversorgung gewährleistet werden. Zudem sollen Vermittlungsportale die Terminvergabe von Videosprechstunden ausschließlich nach medizinischen Kriterien und nicht nach Kostenträgerschaft oder individuellen Leistungswünschen priorisieren. tg Mitmachaktion Rauchfrei im Mai Im Mai startet erneut die Mitmach-Aktion „Rauchfrei im Mai,“ die Raucher dazu motivieren will, nikotinfrei zu leben. Zu der Aktion haben das Bundesnstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), der Bundesdrogenbeauftragte und die Deutsche Krebshilfe aufgerufen. Mit 127.000 tabakbedingten Todesfällen sowie einem Anteil von rund 90 Prozent an allen Lungenkrebsfällen stelle das Rauchen das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko dar, erklärte das BIÖG. Die Anmeldung zur Aktion ist bis zum 30. April möglich. Informationen und Registrierung unter www.rauchfrei-immai.de MST (+10,1 Prozent). Ein höherer Ausgabenanstieg war bei Krankenhausbehandlungen (+8,7 Prozent) und bei Arzneimitteln (9,9 Prozent) zu verzeichnen. Für Bundesgesundheitsminister Professor Dr. Karl Lauterbach sind diese Zahlen auch ein Beleg dafür, „dass in den vergangenen Legislaturperioden versäumt wurde, das Gesundheitssystem zu modernisieren und die Strukturen für die Zukunft fit zu machen“. Mit dem Digitalgesetz und der Krankenhausreform seien von ihm „fundamentale Veränderungen angestoßen“ worden. Wichtig sei es zudem, zur Abgeltung versicherungsfremder Leistungen den Steueranteil deutlich zu erhöhen. tg

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