Rheinisches Ärzteblatt 04/2026

Magazin 8 Rheinisches Ärzteblatt / Heft 4 / 2026 Benutzerprofil auf www.aekno.de Cochrane Library und mehr tet. Dabei ist das Benutzerprofil nicht zu verwechseln mit dem Benutzerkonto des Mitgliederportals „MeineÄkNo“. Beide Konten sind getrennte Angebote. Ein Datenaustausch findet nicht statt. Hintergrund ist, dass die OnlineFortbildungen via www.aekno.de/cme nicht allein nordrheinischen Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung stehen, sondern alle interessierten Mediziner sich ein Benutzerprofil anlegen und an den Fortbildungen teilnehmen können. Das Anlegen eines Benutzerprofils ist über www.aekno.de/registrieren in wenigen Minuten erledigt. Nötige Angaben sind Nachname, Arztnummer (Mitgliedsnummer), einheitliche Fortbildungsnummer und E-Mail-Adresse. Die zukünftige Anmeldung erfolgt dann über die angegebene E-Mail-Adresse und das selbst gewählte Passwort. Fragen und Anregungen sowie Kritik und Lob zum Internetangebot der Ärztekammer Nordrhein senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse onlineredaktion@aekno.de. bre Mit der Einführung der Fortbildungsreihe „Zertifizierte Kasuistik“ im Jahr 2004 konnten Ärztinnen und Ärzte sich auf der Homepage (www. aekno.de) der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) erstmals ein Benutzerprofil anlegen, um darüber online an der regelmäßigen Fortbildung teilzunehmen. Die 88. Folge der Fortbildungsreihe ist in dieser Ausgabe des Rheinischen Ärzteblatts ab Seite 27 zu finden. 2008 kam das exklusive Angebot des Vollzugangs zur renommierten Cochrane Library für Mitglieder der ÄkNo hinzu. Den kostenfreien Service stellt die ÄkNo als einzige Ärztekammer in Deutschland durchgehend bis heute zur Verfügung. Auch ist das Abrufen des eigenen CMEPunktekontos und das Erzeugen und Ausdrucken eines Kontoauszugs über das Benutzerprofil auf www.aekno.de jederzeit möglich. Knapp 27.800 Ärztinnen und Ärzte haben sich ein Benutzerprofil auf www.aekno.de eingerichDie zentrale Verantwortung von Ärztinnen und Ärzten, die Transformation hin zu einem umweltbewussten Gesundheitswesen zu unterstützen, hat die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO) in ihrer Stellungnahme zu „Planetary Health“ formuliert. Sie empfiehlt, Initiativen für „grüne“ Krankenhäuser und Arztpraxen strategisch voranzutreiben und finanziell zu fördern. Im unmittelbaren Patientenkontakt könnten Ansätze der klimasensiblen Gesundheitsberatung sowie des „Green Decision Making“ dazu dienen, Aspekte ökologischer Nachhaltigkeit in die Entscheidungsfindung aufzunehmen, heißt es in der Stellungnahme der ZEKO. Ärztinnen und Ärzte könnten ihre Patienten beispielsweise dazu anregen, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen oder weniger Fleisch zu essen. Im Rahmen des „Green Informed Consent“ sollten sich Patienten für umweltschonende Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden entscheiden können. „Gesundheit und Wohlergehen der Menschen hängen ganz wesentlich vom Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ab“, Gefährdeter Planet: Neue Krankheitsbilder etwa durch extreme Hitze oder Feinstaubbelastung verdeutlichen nach Ansicht der Bundesärztekammer, dass die Krisen der Ökosysteme und insbesondere der Klimawandel ein gesundes Leben gefährden. Foto: spql/stock.adobe.com Planetare Gesundheit Ärztinnen und Ärzte in der Verantwortung Ethikkommission Vorstand bestätigt Die Onkologin Professorin Dr. med. Dr. phil. Eva Winkler bleibt Vorsitzende der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer (ZEKO). Der stellvertretende Vorsitzende, Biowissenschaftler Professor Dr. phil. Dirk Lanzerath wurde ebenfalls in seinem Amt bestätigt. Das hat die Bundesärztekammer mitgeteilt. Das multidisziplinär zusammengesetzte, unabhängige Gremium nimmt nach eigenen Angaben Stellung zu ethisch bedeutsamen Fragen, die für die ärztliche Berufsausübung von grundsätzlicher Bedeutung sind, unter anderem zum Umgang mit finanziellen Anreizen in der Patientenversorgung oder der ärztlichen Verantwortung für die planetare Gesundheit. HK Zi-Trendreport Weiterhin hohe Fallzahlen Im 1. Halbjahr 2025 sind in der ambulanten Versorgung 292,3 Millionen Behandlungsfälle dokumentiert worden; 0,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem Trendreport des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor. Gestiegen sind die Fallzahlen demnach nur in der Psychotherapie und Psychiatrie und zwar um 3,4 Prozent. Laut Zi hielt zudem der Aufwärtstrend bei Telefon-Beratungen und Videosprechstunden an. Die Zahl der telefonischen Beratungen stieg im 1. Halbjahr 2025 um 5,6 Prozent an, die der Videosprechstunden um 14,2 Prozent. Allerdings hätten die telemedizinischen Leistungen insgesamt lediglich einen Anteil von zwei Prozent an allen Behandlungsfällen. HK sagte der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Klaus Reinhardt. „Ihr Schutz ist deshalb immer auch Gesundheitsschutz.“ Es sei ärztliche Pflicht, auf diese Zusammenhänge aufmerksam zu machen. HK

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