Rheinisches Ärzteblatt 12/2025

Magazin 8 Rheinisches Ärzteblatt / Heft 12 / 2025 Service Beratungs- und Hilfsangebote für Mitglieder auf einen Blick rhein zur Verfügung stehen (www.aekno.de/ aerzte/hilfsangebote). Die Seite informiert zum Beispiel über das Interventionsprogramm der Kammer für abhängigkeitserkrankte Ärztinnen und Ärzte, das Angebot der Mobbingberatung, die Krisenintervention nach traumatischen Erfahrungen im ärztlichen Beruf, ein Beratungsangebot bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und über das Ärztliche Hilfswerk für hilfsbedürftige Ärztinnen und Ärzte sowie deren Familienangehörige oder Hinterbliebene. Die Angebote werden ebenfalls mit kurzen Einführungstexten vorgestellt. Mit einem Klick auf „Mehr“ gelangen die Besucher auf die dahinter liegenden Seiten mit ausführlichen Informationen und den Kontaktdaten der Ansprechpartner. Fragen und Anregungen sowie Kritik und Lob zum Internetangebot der Ärztekammer Nordrhein senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse onlineredaktion@aekno.de. bre Die Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) bietet ihren Mitgliedern zahlreiche Beratungsangebote zu verschiedenen arztspezifischen Themen an. Einen raschen Überblick darüber bietet die Homepage der ÄkNo (www.aekno.de) in der Rubrik „Ärzte“. In der Unterrubrik „Beratung“ finden die User alle Beratungsleistungen der ÄkNo von A wie Arzneimittelberatung bis W wie Weiterbildung. Die Übersicht ist direkt unter www. aekno.de/aerzte/beratung zu finden. Die einzelnen Serviceangebote werden mit einem kurzen Einführungstext auf dieser Seite vorgestellt, um die richtige Stelle für den jeweiligen Beratungsbedarf zu finden. Unter dem Sichtwort „Ärztinnen- und Ärztegesundheit – unsere Hilfsangebote im Überblick“ hat die ÄkNo Hilfsangebote gelistet, die allen Mitgliedern der Ärztekammer NordDer gemeinnützige Kölner Verein der CayaPraxis hat einen mobilen Praxisbus in Betrieb genommen, mit dem insbesondere die gesundheitliche Versorgung von Wohnungslosen und nicht Krankenversicherten verbessert werden soll. Ziel ist es nach Angaben des Vereins, Betroffene dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten. Das Konzept sehe vor, dass der Bus auf Anfrage auch unentgeltlich an Initiativen in ganz Nordrhein ausgeliehen werden könne. Der Transport des Fahrzeugs werde durch einen Fahrer der Caya-Praxis übernommen, der den Bus an den jeweiligen Einsatzort bringe. Der Praxisbus ist Caya zufolge vergleichbar ausgestattet wie eine allgemeinärztliche Praxis. Er enthält unter anderem Verbandmaterial, ein EKG-Gerät und ermöglicht gängige Laboruntersuchungen. Der Verein sucht zudem Ärztinnen und Ärzte, die in der Caya-Praxis in Köln-Mülheim vor Ort mitarbeiten wollen. Seit 2022 bietet das Team rund 500 wohnungslosen und hilfsbedürftigen Menschen eine kostenlose und unDer Caya-Praxisbus kann auf Anfrage an Hilfsinitiativen in Nordrhein verliehen werden. Foto: Caya e.V. Caya-Praxisbus Hilfe für Menschen auf der Straße Arzneimittel Produktion in Europa fördern Der Pharmaverband Pro Generika hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr in die Produktion von wichtigen Arzneimitteln in Europa und in die Unabhängigkeit von China zu investieren. Eine Studie von Ende Oktober belege, dass über die Hälfte der weltweiten Wirkstoffe für Generika mittlerweile in China produziert würden. Verhänge das Land Exportstopps als politisches Druckmittel, hätte dies erhebliche Auswirkungen zum Beispiel auf die Versorgung mit Antibiotika und Antidiabetika. jf Ärztinnenbund Groß ist Ehrenpräsidentin Dr. Christiane Groß, M.A., langjährige Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, ist zu dessen Ehrenpräsidentin ernannt worden. Die Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie und ärztliches Qualitätsmanagement, die auch langjähriges Vorstandsmitglied der Ärztekammer Nordrhein war und dem Ärztlichen Beirat Digitalisierung NRW vorsitzt, engagierte sich als Präsidentin des Ärztinnenbundes insbesondere für mehr Frauen in Führungspositionen und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie setzte sich für eine geschlechtersensiblen Medizin ein und förderte die Vernetzung und den Austausch mit anderen Berufs- und Frauenverbänden. jf bürokratische medizinische Versorgung. Das niedrigschwellige Angebot wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Weitere Informationen unter www.caya-koeln.de MST Foto: DÄB/Danny Gohlke

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