WERDER MAGAZIN Nr. 333

zugehört zu haben und bescherte den Grün- Weißen zunächst das gewünschte Heimspiel und dann mit Europapokal-Teilnehmer 1899 Hoffenheim auch noch einen attraktiven Gegner. Gespielt wird am Mittwoch, 25. Ok- tober 2017, um 20.45 Uhr im Weser-Stadion. Gut 24 Stunden vor der Auslosung hatten die Grün-Weißen beim nächsten Pokalgegner zum Bundesligaauftakt unglücklich mit 0:1 verloren. „Ich freue ich mich, dass wir die Möglichkeit haben, allen zu zeigen, dass wir besser spielen können als am Samstag in der Bundesliga“, sagte Werder-Profi Theodor Gebre Selassie. Es wird nicht das erste DFB-Pokal-Duell der Grün-Weißen gegen Hoffenheim sein. Diese Partie hatte es bereits in der Saison 2009/2010 gegeben, damals im Viertelfina- le, ebenfalls im Weser-Stadion. Und das bei leichtem Schneefall und extrem rutschigem Boden. Ein spannender Pokalfight auf gu- tem sportlichem Niveau wurde es trotzdem. INFO DFB-Pokal , 2. Hauptrunde SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim Mittwoch, 25.10.2017 20.45 Uhr Weser-Stadion Naldo brachte den SV Werder nach 27 Mi- nuten in Führung. Den Ausgleich der Gäste durch Prince Tagoe (73. Minute) beantwor- teten die Grün-Weißen wenig später mit dem 2:1-Siegtreffer durch Hugo Almeida (76.). Der einzige Werderaner, der damals auf dem Platz stand und auch heute noch dabei ist, war im Übrigen Christian Vander. Werders heutiger Torwart-Trainer vertrat damals im Kasten den verletzten Tim Wiese und glänz- te mit einer tadellosen Leistung. Gegen Hoffenheim kann der SV Werder nicht nur den Einzug ins Achtelfinale schaffen, sondern auch eine beeindruckende Serie weiter ausbauen: Zuletzt wurden im DFB- Pokal 35 Heimspiele in Folge gewonnen. Die letzte Niederlage im nationalen Cup-Wettbe- werb, die die Grün-Weißen im Weser-Stadi- on kassierten, datiert von vor knapp 30 Jah- ren. Am 13. April 1988 gab es im damaligen Halbfinale ein 0:1 gegen Eintracht Frankfurt. Martin Lange Im Februar 2010 trafen der SV Werder und 1899 Hoffenheim bereits im DFB-Pokal aufeinander. Hier stoppen Torsten Frings und Clemens Fritz den Hoffenheimer Boris Vukcevic. Am Ende erreichten die Grün-Weißen mit einem 2:1-Erfolg das Halbfinale. s DFB-POKAL WERDER MAGAZIN 333 13 Foto: nordphoto

RkJQdWJsaXNoZXIy MjMxMzg=