Magazin 8 Rheinisches Ärzteblatt / Heft 6 / 2026 Schwarzes Brett für MFA und Praxisinhaber Über die Jobbörse Mitarbeiter finden eine Anzeige aufzugeben. Das Angebot wird rege genutzt. Beinahe täglich werden Stellenangebote und -gesuche mithilfe des zur Verfügung stehenden Formulars aufgegeben. Die hinterlegten Informationen ermöglichen die direkte Kontaktaufnahme. Um missbräuchliche Inhalte zu verhindern, werden die eingegebenen Informationen erst nach vorheriger Prüfung online gestellt. Dies geschieht wochentags in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Die Stellenangebote und Stellengesuche sind sechs Wochen sichtbar und werden danach automatisch gelöscht. Fragen und Anregungen sowie Kritik und Lob zum Internetangebot der Ärztekammer Nordrhein senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse onlineredaktion@aekno.de. bre Die kostenfreie Jobbörse auf der Homepage der Ärztekammer Nordrhein (www.aekno.de) kann dabei helfen, Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) oder ausgelernte MFA zu finden. Sowohl Praxisärztinnen und -ärzte als auch interessierte junge Menschen, die den Beruf der MFA erlernen oder ausüben möchten, können mit wenigen Klicks ein kostenloses Inserat an diesem digitalen Schwarzen Brett hinterlassen. Unter www.aekno.de/jobboerse bietet die Ärztekammer MFA und Medizinisch-Technischen Assistenten die Möglichkeit, nach freien Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsplätzen zu suchen, oder selbst Rund 100 zumeist junge neue Kammermitglieder nahmen das Angebot der Ärztekammer Nordrhein wahr und kamen am 24. April zum Begrüßungstag ins Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft. Sie wurden vom Vizepräsidenten der Ärztekammer Nordrhein, Dr. Arndt Berson, und Andrej Weissenberger, Vorsitzender des Lenkungsausschusses zum Forum „Junge Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende, ärztliche Arbeitsbedingungen“ herzlich willkommen geheißen. Berson gab den jungen Kolleginnen und Kollegen zu Beginn einen Einblick in die Aufgaben und den Auftrag der Ärztekammer Nordrhein. Gleichzeitig wies er auf die Vorteile der ärztlichen Selbstverwaltung hin, die ganz entscheidend vom ehrenamtlichen Engagement der Kammermitglieder lebe. Hierbei lud er die neuen Kammermitglieder ein, die Selbstverwaltung mitzugestalten und sich ehrenamtlich einzubringen. Andrej Weissenberger ermutigte seine Kolleginnen und Kollegen zusätzlich, sich bei Schwierigkeiten im ärztlichen Alltag – zum Beispiel in der Weiterbildung – an die Service- und Beratungsstellen in der Ärztekammer zu wenden. Sein Appell: „Nutzen Sie uns, nutzen Sie die Ärztekammer NordIm Gespräch mit neuen Kammermitgliedern: Dr. Arndt Berson (l.), Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein, und Andrej Weissenberger (r.), Vorsitzender des Lenkungsausschusses zum Forum „Junge Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende, ärztliche Arbeitsbedingungen“ Willkommen für neue Kammermitglieder Gut besuchter Begrüßungstag im Haus der Ärzteschaft Alkoholkonsum Hohe Krankheitslast Alkoholkonsum verursacht in Deutschland weiterhin eine erhebliche Krankheitslast. Das geht aus dem Jahrbuch Sucht 2026 hervor, das die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) kürzlich veröffentlicht hat. Demnach lassen sich jährlich rund 44.000 Todesfälle auf Alkoholkonsum zurückführen; zugleich machen alkoholbezogene Störungen einen erheblichen Anteil an der Gesamtkrankheitslast aus. So wurden im Jahr 2024 etwa 283.000 Patientinnen und Patienten aufgrund einer ausschließlich alkoholbedingten Diagnose stationär behandelt. Die DHS fordert vor diesem Hintergrund unter anderem eine Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol sowie höhere Verbrauchssteuern. MST Frühe Hilfen Besuche positiv bewertet Willkommensbesuche bei Familien mit Neugeborenen im Rahmen der Frühen Hilfen werden von Eltern überwiegend positiv bewertet. Eine Umfrage des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen zeigt, dass mehr als 90 Prozent der befragten Eltern mit dem freiwilligen Angebot ihrer Kommune zufrieden oder sehr zufrieden sind. Bei den Besuchen werden Informationen zu lokalen Angeboten und Anlaufstellen vermittelt. Rund 84 Prozent der Eltern sagten, sie fühlten sich durch den Besuch gut informiert, 82 Prozent stimmten der Aussage zu, dass es ihnen dadurch leichter fällt, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Etwa 60 Prozent der Kommunen in Deutschland setzten die Besuche bereits um. MST rhein als Anlaufstelle. Und achten Sie im ärztlichen Alltag auf sich selbst. Gute Medizin entsteht nicht, wenn man sich ständig überlastet.“ Alle Teilnehmenden sprachen mit den Referenten gemeinsam feierlich das Genfer Gelöbnis, das die ethischen Prinzipien ärztlichen Handelns zusammenfasst. svl Foto: sas
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