WERDER MAGAZIN Nr. 308 - page 78

Der große
Knacks
Spektakulärer ist selten ein Tor ge-
fallen! Am 3. April 1971 landete Bo-
russen-Stürmer Herbert Laumen auf
dem Mönchengladbacher Bökelberg
beim Spiel gegen den SV Werder mit
so viel Schwung im Tornetz, dass
ein morscher Holzpfosten knapp
oberhalb der Grasnarbe einknickte.
ALU STATT HOLZ
Der Pfostenbruch sollte die Bundesli-
ga für immer verändern – als Konse-
quenz wurden Tore aus Aluminium
eingeführt. Der historische Holzpfo-
sten ist heute im Vereinsmuseum
von Borussia Mönchengladbach zu
bewundern.
VORZEITIGES ENDE
Die Zuschauer mussten vor Ablauf
der regulären Spielzeit nach Hause
gehen: Schiedsrichter Gert Meuser
brach die Partie in der 88. Minute
beim Stand von 1:1 ab. Später wurde
die Begegnung mit 2:0 für den SVW
gewertet.
AN DIE WESER
Drei Monate nach dem Pfostenbruch
wechselte Herbert Laumen nach
Bremen – von 1971 bis 1973 erzielte
der Offensivspieler in 74 Spielen 24
Tore für den SV Werder.
SPIEL AUF AUGENHÖHE
Werder-Torhüter Günter Bernard
musste in der 7. Minute den Füh-
rungstreffer der Borussia hinneh-
men. Heinz-Dieter Hasebrink glich
zehn Minuten später für die Grün-
Weißen aus.
78 WERDER MAGAZIN 308
HISTORY
1...,68,69,70,71,72,73,74,75,76,77 79,80,81,82,83,84,85,86,87,88,...96
Powered by FlippingBook