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// Know!S

J

ohannes Gensfleisch, besser bekannt

als Johannes Gutenberg, dürfte mit der

Erfindung der beweglichen Lettern und

dem Druck der ersten Bibel zwischen 1452

und 1454 für ein Aufatmen in der ein oder

anderen Schreibstube der Klöster gesorgt

haben und dem ein oder anderen Mönch

eine Sehnenscheidenentzündung erspart

haben. Wenn man so will, der erste Auto-

matisierungsprozess in der Publishingbran-

che. Zwar schreiben heute Mediengestalter

nicht mehr Bücher ab, um sie zu kopieren,

und die Satztechnik für bewegliche Lettern

findet heute im Desktop-Publishing statt,

aber bei dem ein oder anderen 500-seiti-

gen Katalogwerk dürfte heute die Gefahr für

Mediengestalter, von akuter Klickeritis be-

fallen zu werden, bestehen.

Denn in vielen Produktionen wird

heute noch viel mit der Maus geklickt, ge-

tippt und stundenlang Bilder auf Partitio-

nen von Servern gesucht. Nicht wenige der

am Projekt Beteiligten haben irgendwann

den Eindruck, es dem Sisyphos, König von

Korinth, gleichzutun, der die Utopie hat-

Keine nachtschichten mehr,

keine zahlendreher bei be-

stellnummern und konsisten-

tes Dateihandling zwischen

online-Shop und Printkatalog

– klingt wie ein Märchen für

die Macher von Katalogen,

die ihre Arbeit oft und gerne

mit der des Sisyphos verglei-

chen. Mit der hilfe von Domi-

nik Allartz von FDS prepress

und seinem team lassen

sich Katalog- und Medienpro-

duktionen zum großen teil

automatisieren. ein blick in

die gegenwart eines effizien-

teren Publishings.

DigitalMedien

weiterrei-

chen, wo Online-Shops,

Apps und responsive Weban-

gebote programmiert und betreut

werden. FDS prepress ist Partner im

publishinghub von schaffrath medien.

Aus einer bestehenden Datenbank

oder aus Excel-Listen kann heute ein Lay-

out in Indesign oder Quark-X-Press Daten,

Texte und Bilder automatisch übernehmen.

Der Workflow muss zuvor allerdings abge-

stimmt werden und bei FDS prepress auf

diesen abgestimmt – also programmiert –

werden. Und so funktioniert es: Die in der

Datenbank oder Excel Dateien vorhandenen

Daten werden mit dem Layoutprogramm

Weniger

Sisyphusarbeit

te, einen Stein auf die Spitze

des Berges zu bringen, aber am

Ende immer scheiterte. Natürlich

erscheint jeder Katalog irgend-

wann, aber der Weg ist mühsam

und beladen. Dabei liegen die

Daten für Kataloge häufig schon

digital vor, etwa in Excel-Dateien

oder in MySQL-Datenbanken von

Webservern.

Sisyphusarbeit in der

Katalogherstellung war

gestern

Und dennoch werden Texte kopiert,

Bestellnummern falsch eingegeben und die

Produktion von Standardkatalogen dauert

Tage, Wochen oder sogar Monate und das,

obwohl der Katalogteil oftmals nur aktu-

alisiert werden soll. Dabei geht das heute

wesentlich schlanker, wie Dominik Allartz

von FDS prepress weiß: „Wir produzieren

Standardkataloge in einem Viertel der her-

kömmlich dafür veranschlagten Zeit. Das

Basteln von Hunderten von Seiten von

Hand ist heute nicht mehr nötig. Damit

spart man Manpower und reduziert vor al-

lem die Fehleranfälligkeit.“ Jeder, der schon

mal eine einseitige Tabelle mit Preisen,

Bestell- oder Artikelnummern, Größenan-

gaben und Produktbeschreibungen gesetzt,

kontrolliert oder korrigiert hat, kann dem

nur zustimmen. Ganz besonders gilt dies

für Kataloge, die in mehreren Sprachen und

für unterschiedliche Länder produziert wer-

den.

FDS prepress bietet die automati-

sierte Katalogproduktion als Dienstleistung

oder Integrator an, inklusive Design, Satz

und Lektorat. Zudem ist FDS prepress Vor-

stufenpartner von schaffrath medien

und kann Datensätze direkt an die

Druckvorstufe und den Druck

übergeben oder an Schaffrath

publishinghub

Automatisierung