Fünftes Duell in der Bundesliga
Der FC Augsburg ist am Samstag, 17.08.2013, um 15.30 Uhr
im Weser-Stadion zu Gast.
Die Historie
Der FC Augsburg ist der
51. Bundesligist
der
Liga-Geschichte. Der Verein ging
1969
aus
der Zusammenlegung des BC Augsburg mit
dem TSV Schwaben Augsburg hervor.
Zu den größten Spielern des FCA zählt
Helmut Haller
, der im Herbst 2012 im Alter
von
73 Jahren
in seiner Heimatstadt starb.
Der gebürtige Augsburger spielte fast 20
Jahre im Dress der Schwaben und nahm an
drei Weltmeisterschaften teil. Im Jahr
1962
wechselte Haller als einer der ersten deut-
schen Fußballer nach Italien.
Neben Haller gehören
Karl-Heinz Riedle
und
Bernd Schuster
zu den prominentesten Spie-
lern, die der FCA hervorgebracht hat. Schu-
ster war für den FC Barcelona, Real Madrid
und Atletico Madrid aktiv und absolvierte
für den 1. FC Köln und Bayer Leverkusen
insgesamt
120 Bundesliga-Spiele
. In der Sai-
sonvorbereitung unterlag der FC Augsburg
dem spanischen FC Malaga (mit Trainer
Bernd Schuster) mit 0:1.
Die Neuen
Österreichs
Top-Talent Raphael Holzhauser
wurde vom VfB Stuttgart ausgeliehen. Er
soll dazu beitragen, dass der FC Augsburg
den mutigen und offensiven Spielstil der
Rückrunde fortsetzt.
Mit
Panagiotis Vlachodimos
(von Olym-
piakos Piräus ausgeliehen) und Stürmer
Mathias Fetsch
(vorher Kickers Offenbach)
kamen zwei Spieler, denen der Sprung in
die Bundesliga zugetraut wird. Torwart
Marwin Hitz
(VfL Wolfsburg, 13 Bundesliga-
Einsätze) liefert sich nach der Verletzung
von Stammkeeper Alexander Manninger
(Außenbandanriss im Knie) ein heißes Duell
mit Mohamed Amsif (23 Spiele) um die
Nummer eins im Tor.
Halil Altintop (Foto),
nach zwei Jahren bei
Trabzonspor (Türkei) nach Deutschland zu-
rückgekehrt, ist ein wichtiger Baustein, um
das erneute
‚Wunder‘
zu schaffen: den dritten
Ligaverbleib in Folge nach 2012 und 2013.
Die Statistik
Das Duell zwischen Werder und dem FCA
gab es in der Bundesliga erst
viermal
– bis-
lang konnten die Grün-Weißen kein Spiel
gewinnen.
NA, LOGO!
Das Logo des FC
Augsburg ist an das
Augsburger Stadtwap-
pen angelehnt, das
in einem von Rot und Silber gespaltenen
Schild eine grüne Zirbelnuss auf goldenem
Kapitell zeigt. Von 1969 bis 2002 war das
Logo rund. Es löste das zunächst einfache
und schlichte in Form einer Raute gehal-
tene Vereinswappen in den Farben blau
und weiß ab. In der jetzigen Banner-Form
ist das Vereinskürzel FCA in roter Schrift
im oberen Drittel platziert, die Buchstaben
F und C sind mit einer dicken Linie in den
Vereinsfarben Rot, Grün und Weiß unter-
strichen.
In der Vorsaison verlor Werder beide Partien,
auswärts mit
1:3
und im Weser-Stadion mit
0:1
.
Auch im
DFB-Pokal
trafen Werder und
Augsburg viermal aufeinander. Stets zogen
die Grün-Weißen in die nächste Runde ein,
zuletzt am
23. März 2010
im Halbfinale mit
2:0 gegen den damaligen Zweitligisten.
Timo Frers
1973
Helmut Haller (Mitte) im Kreis
seiner Mitspieler.
Fotos: imago, picture-alliance
WERDER MAGAZIN 308 33
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