WERDER MAGAZIN Nr. 308 - page 45

Kruse an den Niederrhein. Der Jung-Nati-
onalspieler hat in der Vorbereitung ebenso
überzeugt wie im Pokal-Spiel bei Darmstadt
98. Erste Akzente konnte Neuzugang Raffa-
el setzen. Der Brasilianer kam von Dynamo
Kiew. Er hat mit Lucien Favre bereits bei
Hertha BSC zusammengearbeitet.
Der 55 Jahre
alte Coach aus der Schweiz
schwingt seit dem 14. Februar 2011 den
Taktstock beim Traditionsclub. Er löste da-
mals Michael Frontzeck ab. Gleich im ers-
ten Spiel unter Favres Regie gewannen die
‚Fohlen‘ 2:1 gegen Schalke 04. Es war der
Beginn einer grandiosen Aufholjagd im Ab-
stiegskampf. Am Ende führte er seine Mann-
schaft auf Rang 16. Borussia schaffte damit
den Sprung in die Relegation, setzte sich in
den beiden Begegnungen knapp gegen den
VfL Bochum durch und blieb im Fußball-
Oberhaus.
Zu Favres Verdiensten
gehört es, dass er die
Spielfreude nach Mönchengladbach zu-
rückgebracht hat. Im eigenen Stadion lässt
er offensiven Tempo-Fußball spielen. Der
Schweizer gilt als akribischer Arbeiter und
ausgezeichneter Analytiker. Seine Trainer-
laufbahn startete der ehemalige National-
spieler Anfang der 90er Jahre beim FC Echal-
lens in seinem französischsprachigen Hei-
matkanton Waadt in der Westschweiz. Nach
weiteren Trainerstationen – unter anderem
bei Servette Genf – und einigen Auslands-
aufenthalten übernahm er im Jahr 2003 das
Traineramt beim FC Zürich. 2006 und 2007
gewann Favre mit Zürich den Meistertitel.
In der Bundesliga saß er zwei Jahre lang bei
Hertha BSC auf der Bank.
Uwe Woltemath
Borussia Mönchengladbach –
SV Werder Bremen
am Samstag, 31.08.2013, um
15.30 Uhr im Stadion im Borussia-Park
Gezielt verstärkt
Mit Max Kruse
(li.) und Raffael verpflichtete
Borussia Mönchengladbach
Spieler, die auf Anhieb den
Sprung in die Startelf schafften.
Fotos: picture-alliance
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